Paul Juon
Klavierquartette op. 37 & op. 50
Juon, Paul (1872-1940)
CD
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Klavierquartett op. 50 / Klavierquartett op. 37 "Rhapsodie" Künstler: Oliver Triendl, Daniel Gaede, Hariolf Schlichtig, Peter Bruns
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klassik. com 06/08: "Die Musik Paul Juons ist ebenso faszinierend wie unbekannt. Die vier Interpreten entfalten in diesen Werken eine enorme Klangpracht. Ihr Vortrag ist sehr kraftvoll, präzise und dennoch absolut mitreißend. Schwungvoll und knackig hauchen sie Juons Musik neues Leben ein. Genau so sollten unbekannte Stücke dem Publikum vorgestellt werden! Dazu kommt eine gelungene Klangtechnik, die zum uneingeschränkten Hörvergnügen beiträgt. Auch das Beiheft ist recht informativ und gut zu lesen."
Ensemble 08/08: "Die Musiker interpretieren mitreißend, farbig und von ungebremstem Engagement hoch motiviert."
Ensemble 08/08: "Die Musiker interpretieren mitreißend, farbig und von ungebremstem Engagement hoch motiviert."
Zum Inhalt der CD:
Die Klavierquartette von Paul Juon
Paul Juon gehört zu den Unbekannten seines Fachs. »Das fehlende Glied zwischen Tschaikowsky und Strawinsky« – so bezeichnete ein zeitgenössischer Kritiker den spätromantischen Komponisten, der in Moskau als Kind einer Schweizer Familie geboren wurde, sich später aber mit seinem brillanten Konservatoriumsdiplom 1894 nach Berlin wendet, um bei Clara Schumanns Halbbruder Waldemar Bargiel zu studieren. 1907 wird er von dem durchaus wählerischen Joseph Joachim als ordentlicher Professor an die Berliner Musikhochschule berufen. Die Domäne von Paul Juon war – neben Orchesterwerken, Klavier- und Vokalmusik – die Kammermusik. Das erste Klavierquartett unter dem Titel "Rhapsodie" stammt aus dem Jahr seiner Berufung an die Hochschule und es liegen ihm - wie einer ganzen Reihe von Juons Werken dieser Zeit – Anregungen und Bilder aus Selma Lagerlöfs phantasievollem Roman "Gösta Berling" zugrunde. Das Klavierquartett Nr. 2 op. 50 entstand 1912 als Hommage an seine ein Jahr zuvor verstorbene Frau Katharina. In diesem eigenwilligen Werk, das im übrigen schon von Wilhelm Altmann als der Höhepunkt des Juonschen Schaffens gepriesen wurde, sind alle wesentlichen Charakteristika von Juons Kompositionsstil auf hohem handwerklichen Niveau vereint: die Vorliebe für unregelmäßige Rhythmen, eine kühne Harmonik und ein unverkennbarer russischer Volkston in der Melodik.
Die Klavierquartette von Paul Juon
Paul Juon gehört zu den Unbekannten seines Fachs. »Das fehlende Glied zwischen Tschaikowsky und Strawinsky« – so bezeichnete ein zeitgenössischer Kritiker den spätromantischen Komponisten, der in Moskau als Kind einer Schweizer Familie geboren wurde, sich später aber mit seinem brillanten Konservatoriumsdiplom 1894 nach Berlin wendet, um bei Clara Schumanns Halbbruder Waldemar Bargiel zu studieren. 1907 wird er von dem durchaus wählerischen Joseph Joachim als ordentlicher Professor an die Berliner Musikhochschule berufen. Die Domäne von Paul Juon war – neben Orchesterwerken, Klavier- und Vokalmusik – die Kammermusik. Das erste Klavierquartett unter dem Titel "Rhapsodie" stammt aus dem Jahr seiner Berufung an die Hochschule und es liegen ihm - wie einer ganzen Reihe von Juons Werken dieser Zeit – Anregungen und Bilder aus Selma Lagerlöfs phantasievollem Roman "Gösta Berling" zugrunde. Das Klavierquartett Nr. 2 op. 50 entstand 1912 als Hommage an seine ein Jahr zuvor verstorbene Frau Katharina. In diesem eigenwilligen Werk, das im übrigen schon von Wilhelm Altmann als der Höhepunkt des Juonschen Schaffens gepriesen wurde, sind alle wesentlichen Charakteristika von Juons Kompositionsstil auf hohem handwerklichen Niveau vereint: die Vorliebe für unregelmäßige Rhythmen, eine kühne Harmonik und ein unverkennbarer russischer Volkston in der Melodik.
