Johann Friedrich Fasch

Johann Friedrich Fasch: Kammermusik

CPO

DDD

2004

Veröffentlichung geplant zum 9.10.2007

Artikelnummer: 6785875

Kammermusik

Fasch, Johann Friedrich (1688-1758)

CD

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Sonaten f. Oboe, Violine & Bc in e & g /
Sonaten f. Oboe, Violine, Fagott & Bc in d & F /
Sonate f. Fagott & Bc in C / Kanon f. Blockflöte & Bc /
Sonate f. Blockflöte, Oboe, Violine & Bc in B Künstler: Epoca Barocca

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klassik-heute. com 04/07: "Es sind geistreiche, zugleich auch liebliche Stücke voller melodischer Erfindungen und pointierter Konstraste. Frisch und vital, dann wieder sanft und empfindsam."
klassik. com 07/07: "Für alle Jene, denen Johann Friedrich Fasch noch kein Begriff sein sollte, ist diese meisterhafte Einspielung seiner Werke eine lohnende Entdeckung. Eine wahre Bereicherung."
Toccata 03/08: "Diese Aufnahme kann ohne Einschränkungen empfohlen werden. Neben der Camerata Köln gehört dieses Ensemble wohl zu den besten Interpreten deutscher Kammermusik des 18. Jahrhunderts."
Zum Inhalt der CD:

Epoca Barocca & J. Fr. Fasch

Nach ihren erfolgreichen Einspielungen der Werke von Heinichen und Schaffrath, widmet sich das Ensemble Epoca Barocca jetzt Johann Friedrich Fasch, dessen "Musique de chambre"-Qualität die Musiker in vorliegender Aufnahme hinreichend zur Geltung bringen.
1735 durfte sich die Hofkapelle in Darmstadt über einen Neuzugang freuen: den virtuosen Fagottist Christian Klotsch. In seinem Gepäck brachte er Abschriften von Sonaten mit, die aus der Feder des Zerbster Kapellmeisters Johann Friedrich Fasch stammten. Einige dieser Werke wurden für diese CD eingespielt. An allen Höfen schätzte man die Triosonaten und Quartette des Zerbster Hofkapellmeisters wie die kaum eines anderen Komponisten der Zeit. Die letztlich entscheidenden Anregungen in Faschs Leipziger Schuljahren verdankte er einem rührigen Studenten an der dortigen Universität: Georg Philipp Telemann. Die Nähe zur Kammermusik Telemanns, wie sie die Werke dieser Einspielung allenthalben zu erkennen geben, erklärt sich nach Faschs eigenem Bekenntnis daraus, dass er sich in Leipzig und auch später noch Telemanns Werke zum Vorbild nahm. Fasch schrieb seine bewunderte Kammermusik für die unterschiedlichsten instrumentalen Kombinationenen. Neben die traditionellen Instrumente höfischer Virtuosen des Barock, Geige und Gambe, traten damals auch Oboe und Fagott, zwei Instrumente, die ihren Siegeszug durch Europa gerade erst angetreten hatten. Gerade sie spielen in Faschs Trios und Quadros eine herausragende Rolle. Der Musiktheoretiker Johann Adolph Scheibe betitelte Faschs Quartette mit Oboen und Fagotten als ideales Muster der Gattung.
Epoca Barocca zeigt erneut eine barocke Klangwelt mit vielfältigen Klangfarben, die Fasch in vielen Schattierungen einzusetzen wusste.